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BOONDOCKS III HANOVER

Fr, 25.08.17 - So, 24.09.17

 

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Zara Lyness, Performance

 

Internationales Multimedia- und Performance-Projekt

 

Das international besetzte Ausstellungsprojekt Boondocks III Hanover vertieft die Zielsetzungen der Boondocks-Vorgänger und der Ausstellung Urban Touch. Das Projekt lenkt den Blick ins Zentrum der Stadtgesellschaft, reflektiert mit medialen Werken und Installationen in der Kunsthalle Faust und performativen und partizipatorischen Aktionen im Stadtraum dessen Umstrukturierung und Wertewandel und untersucht gleichzeitig den Handlungsspielraum der “öffentlichen Sache”. Boondocks III Hanover interveniert im Niemandsland zwischen öffentlichen und privaten Territorien in Hannovers urbaner Wildnis und ermöglicht gleichzeitig den Zutritt zu kulturellem Neuland.

 

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Julia Kurek, Performance

 

 

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Inka Nowoitnick: "From Occident to Orient"

 

 

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Alexander Steig: "Sorbus intermedia"

 

 

Kunsthalle Faust (25.08.-24.09.2017)

 

Werke von Alexander Steig, Inka Nowoitnick, Julia Kurek, Ked Olszewski u.a.

 

Während Alexander Steigs Closed-Circuit-Video-Installation durch eine verborgene Live-Schaltung einen Brückenschlag zwischen Ihme-Zentrum und Kunsthalle Faust mit Überwachungstendenz herstellt, hinterfragt Julia Kureks Video radikal das Verhältnis von Staatsgewalt und Individuum.

 

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Leonard Bullock: "Exotic Caged Bird"

                                                                                                                 

 

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Kesselhaus Linden

Kesselhaus Linden (25.08.-24.09.2017)

Sound-Installation, Workshop Klang-Werkstatt und Ausstellung von Arthur Clay und Leonard Bullock

 

Der Multimedia-Künstler und Komponist Arthur Clay wird im Rahmen von Boondocks III Hanover an einem der ungewöhnlichsten Orte Hannovers das Projekt “Geschwittertes” inszenieren:

Das denkmalgeschützte, jüngst sanierte Kesselhaus auf dem Gelände des Kulturzentrums Faust wird zum Aufführungsort des durch Kurt Schwitters inspirierten Projekts.

Es besteht aus einer Klang-Inszenierung unter Beteiligung von Jugendlichen aus der Region, begleitet von einer Ausstellung mit Bild-Collagen des amerikanischen Künstlers Leonard Bullock, die teilweise an die Arbeitsweise von Kurt Schwitters erinnern.

 

(siehe: "Aktuell")

 

Ihme-Zentrum (21.09.-24.09.2017)

 

Performance-Woche der Gruppe Bebyond (Léann Herlihy, Hugh O'Donnell, Jayne Cherry, Sinead Breathnach Cashell, Colm Clarke, Brian Patterson). Video-Arbeiten von Alexander Steig und Helmut Hennig

 

Das jüngst privatisierte Ihme-Zentrum, nur wenige Fußminuten entfernt von der Kunsthalle Faust, ist ein ehemaliges Büro-, Wohn- und Einkaufszentrum, dessen Infrastruktur und insbesondere dessen europaweit größter Leerstand von Gewerbe- und Nutzflächen auf 60.000 Quadratmetern rekultiviert und durch politischen Willen und flankierende Maßnahmen wieder zukunftsfähig gemacht werden sollen.

 

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 Léann Herlihy: "A Glove Is A Gift"

 

Die Gruppe bbeyond wird im Ihme-Zentrum den öffentlichen Raum an vier Tagen mit Gruppen- und Einzel-Performances sowie Workshops und partizipative Aktionen bespielen. Schwerpunktmäßig werden Long-Duration-Performances durchgeführt, so dass der jeweils öffentliche Raum zu einem permanenten gemeinsamen Handlungsort von Künstlerinnen, Passanten und dort (noch) arbeitenden Menschen wird.

 

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Sinead Breathnach Cashell, Performance

 

Das Ihme-Zentrum selbst wird durch die “Performance-Etage” öffentlich wahrnehmbar aktiviert. Bebyond arbeitet mit seismografischem Gespür für die vorgefundene Umgebung und transformiert die Atmosphäre des Ortes mittels weniger Accessoires in performative Handlungen und entwickelt dystopische wie utopische Szenarien.

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler: bebeyond (Sinead Breathnach Cashell, Jayne Cherry, Colm Clarke, Mary Jane Connolly, Léann Herlihy, Zara Lyness, Hugh O'Donnell und Brian Patterson), Leonard Bullock, Arthur Clay, Helmut Hennig, Julia Kurek, Ewa Majchrzak, Inka Nowoitnick, Ked Olszewski, Christiane Oppermann, Natalia Rachowska, Alexander Steig, Remigiusz Suda und Ilka Theurich

 

 

Boondocks III Hanover

Ausstellungsdauer: Freitag, 25. August, bis Sonntag, 24. September 2017

Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

 

Vernissage Kesselhaus Linden: Donnerstag, 24. August 2017, 19 Uhr

- Wissenswertes zum Kesselhaus (Andreas Kleine, Innenarchitekt)

- Vorstellung der Werke (Harro Schmidt, Kurator)

 

Vernissage Kunsthalle Faust: Donnerstag, 24. August 2017, 20 Uhr

- Grußwort (Veronika Olbrich, Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur)

- Projektvorstellung (Harro Schmidt)

 


Vernissage Ihme-Zentrum: Donnerstag, 21. September 2017, 17 Uhr, Ihmeplatz 7E

- Eröffnungsperformance, Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum

 

Proklamation des internationalen Tags der Demokratie u. Freiheit "September Equinox":
22.09.2017, 14 - 18 Uhr,
Ihme-Zentrum, Ihmeplatz 7E

 

Finissage Ihme-Zentrum: Sonntag, 24. September 2017, 19:30 Uhr, Ihmeplatz 5
- Video-Projektionen & Sound (Helmut Hennig)

- Getränke und Snacks

 

Performance-Woche: 21. September - 24. September,  Do. bis So. 14 - 18 Uhr

Open Source Group-Performance: Sonntag, 24. September 2017, 14 - 18 Uhr, Ihmeplatz 7E

Eintritt: frei

 

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Faust/Kesselhaus Linden: Do und Fr 18 - 21 Uhr, Sa und So 14 - 19 Uhr
Öffnungszeiten Parcours Ihme-Zentrum: Do bis So 14 - 18 Uhr

 

gesonderte Öffnungszeiten: Zinnober-Kunstvolkslauf

01. September bis 03. September 2017, Fr. und Sa. 16 - 21 Uhr, So 12 - 18 Uhr

 

Öffentliche Führungen:
sonntags um 15 Uhr

 

 

Mit freundlicher Unterstützung von:
Landeshauptstadt Hannover, Cultural Ireland, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Region Hannover, VGH Stiftung


 

Territorien

So. 26.11. - Fr.  22.12.2017 & 04.01. - 12.01.2018

 

Esther Glück: "settlement progressive", Videoinstallation 2017

 

Raum- u. Grenzfragen multimedial
München 6:3 Hannover

 

Eine Begegnung von 6 Münchener und 3 Hannoverschen Künstler_Innen in der Kunsthalle Faust in Kooperation mit Neue Münchener Künstlergenossenschaft

 

 

Besitz, Macht, Herrschaft – Ausgangspunkt einer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Begriff des Territorialen ist die Begegnung zweier Künstlergruppierungen aus dem Süden und Norden Deutschlands, jeweils in und über Fördervereine organisiert. Aus einer Vorauswahl des jeweiligen Kunstvereins definiert jeweils ein Gremium eine Auswahl von 6 Positionen für die Ausstellungen in Hannover (2017) und München (2018).    

 

 

Im 16. Jahrhundert dem lateinischen territorium entlehnt, stand der Begriff zunächst für „Stadtgebiet“. Auch im heutigen Sprachgebrauch umfasst Territorium einen räumlich nicht immer eindeutig begrenzten Bereich, auf den ein Besitz-, Macht- oder Hoheitsanspruch erhoben wird.

 

6 Künstler_Innen aus München werden zusammen mit 3 Künstler_Innen aus Hannover in der Kunsthalle Faust vielschichtig und multimedial aktuellen Raum- und Grenzfragen nachspüren:

In unseren Städten finden zunehmend enorme architektonische, soziale und stadtpolitische Veränderungsprozesse statt. Gesellschaftliche Umstrukturierungen und Wertewandel erfordern im positiven wie negativen Sinne eine Neudefinition des Stadtraums.

 

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Eva Ruhland: "Großwetterlage II", Videoinstallation

 

Die Aufwertung ganzer Quartiere durch Sanierungsprozesse im Kontext des Wandels von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft, der Einsatz umweltfreundlicher Mobilitätssys-teme oder die Schaffung verkehrsberuhigter Innenstädte gehen einher mit der Privatisierung öffentlichen Raumes der Erzeugung von "no go areas" und Gentrifizierungsprozessen.

 

Territorialer Anspruch ist auch individuelle Befindlichkeit des Denkens und somit veränderbar. Hier liegt der gestalterische Ansatz der eingeladenen und heimischen Künstler_Innen, gewohnte Strukturen aufzubrechen und neue Sichtweisen zu formulieren.

 

 

Ein gesondert finanziertes Kunstvermittlungsprogramm bietet eine Podiumsdiskussion „wem gehört die Stadt“ sowie mehrere Workshops und Führungen.

 

 

München: Eike Berg, Esther Glück, Eva Ruhland, Thomas Sterna, Stefanie Unruh, Felix Weinold
Hannover: Kerstin Henschel, Max Elzholz, Mareike Poeling

 

Gegenbesuch 2018: 6 Hannoversche und 3 Münchner Künstler_Innen in München


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Ort / Zeit:
Kunsthalle Faust 30.11.- 22.12.2017 & 04.01. - 12.01.2018 (verlängert)


Eröffnung:
26.11.2017 um 16:00 Uhr Kunsthalle Faust

 

Podiumsdiskussion:
18:00 Uhr: „Wem gehört die Stadt?“ mit Eike Berg, Max Elzholz (Künstler), Zukunftswerkstatt Ihmezentrum t.b.a.

 

Sonderveranstaltung:
16.12.2017 um 18:30 Uhr Konzert / " Bielefelder Analogien 1 " von und mit Max Elzholz und Jörg Thelow, eine Vertonung vonF. Murnaus Nosferatu (Klavier-Elektronik-Gitarren-Violine)

 

(Der Eintritt gilt auch für das Konzert " Bielefelder Analogien 1 "  in der Kunsthalle um 18:30)

 

Sonderveranstaltung "Bielefelder Analogien 1.pdf"

 

Öffnungszeiten Kunsthalle Faust:
Do und Fr 16 - 20 Uhr, Sa und So 14 - 18 Uhr

 

Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

 

Ausstellungsführungen begleitet durch Harro Schmidt, Kurator:

So., 10.12. & 17.12.2017 ab 15 Uhr, je 15 Minuten

 

Einladungskarte Territorien.pdf

 

Mit freundlicher Unterstützung von:
Neue Münchner Künstlergenossenschaft, Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Region Hannover, VGH Stiftung, Nord LB Kulturstiftung


SIMULACRI 30.04. - 28.05.2017

 

Multimedia-Projekt von Künstlerinnen und Künstlern aus Leipzig und Hannover.

 

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Inhaltliche Klammer des künstlerischen Austausches zwischen Leipzig und Hannover ist der als Ausstellungstitel gewählte Begriff Simulacri in all seinen Facetten, wie er sich auch als Intention in zeitgenössischen, konzeptuell-künstlerischen Strategien wiederfinden lässt. Ein Simulacrum rekonstruiert seinen Gegenstand neu durch Selektion und Neukombination. Es entsteht eine “Welt, die der ersten ähnelt, sie aber nicht kopieren, sondern einsehbar machen will”

(Roland Barthes).

 

Das Projekt wird einen Bogen spannen vom zumeist negativ konnotierten Ersatz des “Echten” durch das Imitat eines Gegenstands oder – im Falle des Filmklassikers “Matrix” – einer ganzen Welt bis zum Einsatz von Surrogaten aus Kostenersparnis-Gründen in der industriellen Fertigung oder zur Analyse und modelhaften Beschreibung von Dingen und Prozessen.

 

Im öffentlichen urbanen Raum werden Simulacri, die dem unvoreingenommenen Blick eines zufällig vorrübergehenden Passanten ausgesetzt sind, ihre Kondition unter Beweis stellen können: beispielsweise als unerkanntes Mimikri oder irritierendes Surrogat von Wirklichkeit, wie beispielsweise bei Rüdiger Stankos geplanter Inszenierung einer scheinbar festgefrorenen Bewegung hinter einem Wohnungsfenster Lindens.

Einen anderen Ansatz verfolgt Hanno Küblers Foto-Serie “Hamburger Hafen”, die als Collage montiert sich selbst einen Rahmen setzt. Der Wahl-Leipziger Norbert Meissner hingegen zeigt eine Multimedia-Arbeit mittels Einsatz von Laserstrahlen und mehrer in Kreuzform genagelter Smartphones als synonyme Anspielung auf die Herrschaft der Social Media-Welt.

 

Ein begleitendes Kunstvermittlungsprogramm bietet als Podiumsdiskussion ein “Künstlergespräch” sowie mehrere Workshops und Führungen, um die Besucherinnen und Besucher bei ihrer Erforschung des Simulierten zu unterstützen.

 

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"Bus Stop", Hartmut, Kiewert, Öl auf Leinwand, 190 x 160 cm, 2015

 

 

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 "Ausgang", Undine Bandelin, Mischtechnik auf Leinwand, 180 x 460 cm (zweiteilig), 2011

 

 

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 Fenstersimulationen, Rüdiger Stanko, Installation, 2017

 

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 "Hafenraum", Hanno Kübler, Fotoprint, 55 x 55 cm, 2016

 

 

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 "Artefakte", Magda Jarzabek, Installation, Öl auf Pappe und 5 bemalte Gegenstände, 100 x 140 cm, 2017

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Undine Bandelin, Marek Brandt, Carsten Busse, Hartmut Kiewert, Jens Pfuhler und Norbert Meissner (Leipzig), Helmut Hennig, Magda Jarzabek, Hanno Kübler, Rüdiger Stanko u.a. (Hannover)

 

SIMULACRI

 

Ausstellungsdauer: Sonntag, 30. April, bis Sonntag, 28. Mai 2017

Vernissage: Samstag, 29. April, 19 Uhr

Öffnungszeiten Kunsthalle Faust: Do und Fr 16-20 Uhr, Sa und So 14-18 Uhr

Eintritt: 3 Euro, ermäßigt: 2 Euro

Beim Internationalen 1. Mai-Fest, 14 - 20 geöffnet.

 

Kunst-Dialog - Kurzführung und Künstlergespräch

 

Der KV Kunsthalle Hannover e.V. öffnet die Türen zur Kunsthalle Faust und lädt herzlich ein zu zwei Kurzführungen durch die Ausstellung SIMULACRI und anschließendem Gespräch mit der ausstellenden Künstlerin Magda Jarzabek und dem Kurator Harro Schmidt.

 

1. Mai (Eintritt frei)
15 Uhr Kurzführung und Künstlergespräch
17 Uhr Kurzführung und Künstlergespräch
19 Uhr Kurzführung durch die Ausstellung mit Harro Schmidt

 

 (Bild: "Hoffnungsträger", Carsten Busse, 2017)

 


ART AFFAIR 2 09.12. – 18.12.2016

 

Gruppenausstellung von ca 50 internationalen und niedersächsischen KünstlerInnen mit abschließendem Auktionstag.

 

 

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 Zum Jahresende 2016 präsentiert der KV Kunsthalle Hannover e.V. unter dem Titel ART AFFAIR eine Auswahl fotografischer und filmischer Performance-Dokumentation, Objekte, Malerei und Zeichnung niedersächsischer und überregionaler Künstlerinnen und Künstler.

 

Allen Beteiligten gemeinsam ist, dass sie zuvor in einer der Ausstellungen in der Kunsthalle Faust gezeigt wurden. ART AFFAIR 2 lädt Sie herzlich ein zur Vernissage, zu einem spannenden Begleit-programm und zu einer öffentlichen Auktion am letzten Ausstellungstag mit abschließender Finissage bei einem Glas Wein und Buffet.

 

„ART AFFAIR“ wendet sich an Sammler zeitgenössischer Kunst und insbesondere an Liebhaber der hannoverschen Szene: Neben großformatigen Gemälden, Fotografien und Drucken werden auch Skulpturen, Objekte, Siebdrucke und andere Multiples mit angeboten.

Ersteigern Sie mit etwas Glück sehr günstige und außergewöhnliche Kunstwerke.

 

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Ingo Lie: Moment 2

 

 

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Katerina Belkina: The Race

 

 

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Christian Etongo: What do you think

 

 

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Zhou Fei

 

Künstler/innen:

 

Angelika Zeisberg
Anna Grunemann
Arthur Clay
Bernhard Kock
Christian Etongo
Christiane Oppermann
Dagmar und Thomas Helmbold
Ehtikhamenor Victor
Emmanuelle Tanais Aupest
Helmut Hennig
Ingo Lie
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Katarina Sickert
Katerina Belkina
Max Elzholz
Soazic Guezennec
Stefan Derben
Stefan Lang
Timm Ulrichs
Tom Otto
Vera Frese
Zhou Fei
Ziad El Kilani

 


URBAN TOUCH 09.10.2016 - 20.11.2016

 

Das Projekt steht unter Schirmherrschaft von Harald Härke, Kultur- und Personaldezernent der Landeshauptstadt Hannover.

 

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Die Welt erlebt eine Verschiebung in Richtung Urbanisierung. Unsere Städte werden heute durch enorme architektonische, soziale und stadtpolitische Veränderungsprozesse geprägt.


Das multimediale Kunstprojekt URBAN TOUCH untersucht Transformationsprozesse in der Kontaktzone zwischen unkultiviertem Hinterland und seiner sozioökonomischen und architektonischen Besitznahme.

 

Es wird mittels performativer, partizipativer und projektiver Strategien den Umbrüchen, Ausbreitungs- und Rückzugsphänomenen im städtischen Raum nachspüren.

Insbesondere gibt das Projekt über eine Auswahl internationaler Teilnehmer Einblicke in die kritische, künstlerische Auseinandersetzung zum Thema, zu urbanen Interventionen und Performances, wie sie sich in den Ballungszentren „entwicklungspolitischer Schwellenländer“ beobachten lassen.

 

Das künstlerische Spektrum der Ausstellung wird ergänzt durch europäische und insbesondere durch niedersächsische Positionen und eröffnet damit zwei Blickrichtungen.

Zum einen weist die Ausstellung überwiegend dokumentarisch auf die Randbereiche und das Umland von Megacities hin, wo als Folge einer Anspruchshaltung urbanen Denkens, die Ausbreitung permanenten Raubbaus von Natur-Ressourcen und die Verarmung sämtlicher Lebensgrundlagen voranschreitet. Zum anderen lenkt die Ausstellung den Blick ins Zentrum der Stadtgesellschaft, reflektiert überwiegend mit performativen und partizipatorischen Aktionen Umstrukturierungen und Wertewandel und untersucht so den Handlungsspielraum der „Öffentlichen Sache“.

 

Welchen Einfluss und welche Strategien hat die zeitgenössische Kunst, hat Kunst im öffentlichen Raum (KiöR) angesichts dieser Umwandlungen, im Kontext einer heutigen „res publica“ und in welcher Verfassung - als Gradmesser von Demokratisierungsprozessen – befindet sich diese?

Die Folgen städtischer Fehlplanungen könnten dabei ebenso wie Initiativen gelungener Bürgerbeteiligung thematisiert werden oder die temporäre, mitunter utopische Aneignung „urbaner Wildnis“. Die Einbindung künstlerischer Strategien im öffentlichen Raum (KiöR) eröffnet dem Projekt über den Ausstellungsraum hinaus ein Experimentierfeld im Echtzeitraum, in dem Künstler- Innen nicht nur die Grenze zwischen Leben und  Arbeiten, Privatheit und Öffentlichkeit ausloten, sondern auch temporär die Entregelung und Umwidmung öffentlichen Raums betreiben („Shared Space“, Ben Hamilton-Baillie).

 

So implantiert URBAN TOUCH die Auseinandersetzung internationaler und lokaler KünstlerInnen mit dem urbanen Wandel raumgreifend, mobil im Stadtteil und stationär in der Kunsthalle Faust und in der ehemaligen Gerhard-Uhlhorn- Kirche (in Koop. mit Agentur für kreative
ZwischenRaumNutzung Hannover).

 

Die Kooperation mit der OSTRALE O`16, Dresden (Thema: error-x ; 01.07- 25.09.16) und der Mediations Biennale Poznan (Thema: FUNDAMENTAL ; 01.110-31.10.16) ermöglicht zudem eine Auswahl spezifischer Arbeiten zur urbanen Thematik in Hannover und schafft zusätzlich Synergien bezüglich Transport und Gesamtdokumentation. Zudem entwickelt der KV Kunsthalle Hannover e.V. ein separat finanziertes Kunstvermittlungs-Programm aus Vorträgen, Diskussionsforen, Workshops und Performance.

 

Künstler/innen:

 

Jude Anogwih (NGA)
Emmannuelle Tanaïs Aupest (DE)
Yosef Joseph Dadoune (ISR)
Grzegorz Drozs (POL)
Monika Drozynska (POL)    
Victor Ehikhamenor  (NGA)
Patricija Gilyte (LTU/DE)
Sebastian Hertrich (DE)
Barbara Hindahl (DE)
Wei-Ming Ho (TWN)
Daniel Kiczales (ISR)
Katerina Meißner (RUS/DE)
Fatmi Mounir (MAR)
Christiane Oppermann (DE)   
Tom Otto (DE)
Ray Piwi (KEN)   
Andita Purnama Sari (IDN)  
Wibke Rahn (DE)
Marcus Shahar (ISR)
Ilka Theurich (DE)       
Risa Takita (JPN/NL)
Emeka Udemba (NGA / DE)
Mao Wei-xin & JI Wen-yu (CHN)
Li Xiaofei (CHN/USA)
Jacek Zachodny (POL)

 

Ausstellungsbeispiele:


In Yosef Joseph Dadounes Video „Ofakim“, gezeigt in der Kunsthalle Faust, folgt der Zuschauer einer eigenartigen Prozession junger Leute, die eine von der Hisbolla abgefeuerte, nicht gezündete Rakete durch die karge Landschaft des Grenzgebiets Gazas tragen, das seinen potenziellen Nutzen als ausgewiesenes Gewerbegebiet durch die permanente Bedrohung verloren hat.
Wo einschränkende Bedrohungsszenarien fehlen, breiten sich Umweltverschmutzung, Zivilisationsmüll und Waldbrände in das Umland der Megacities aus, wie in den performativen Interventionen und szenischen Fotografie Andita Purnamas thematisiert.


Trotz wenig demokratischer Regierungsformen in afrikanischen und asiatischen Schwellenländern suchen Künstlerinnen wie Andita Purnama oder beispielsweise der Kenianische Fotograf Ray Piwi die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen ihrer jeweiligen Region, oft mit dokumentarischem  Ansatz.Zum anderen lenkt URBAN TOUCH den Blick ins Zentrum der Stadtgesellschaft, untersucht überwiegend performativ und partizipatorisch Umstrukturierungen und Wertewandel, befragt den Handlungsspielraum der „Öffentlichen Sache“. Dabei werden die Folgen städtischer Fehlplanungen ebenso wie Initiativen gelungener Bürgerbeteiligung thematisiert oder die temporäre, mitunter utopische Aneignung „urbaner Wildnis“.


Eine partizipative Arbeit mit hoher Bürgerbeteiligung verspricht auch die Realisierung der Installation „Weißer Teppich“ von Monika Drożyńska in Hannover, in  Analogie zu Ihrer in Polen entwickelten Arbeit „Roter Teppich“. So wird der breite Fußweg der Herrenhäuser Allee in Richtung Barockgarten für kurze Zeit als Schnee-weißer Pfad zwischen Sommergrün erscheinen und alsbald seinen ephemerischen Charakter durch Laufpublikum an den Tag legen.
Der assoziierte, ungewöhnliche Ausstellungsort, die ehemalige Gerhard-Uhlhorn Kirche in unmittelbarer Nähe zur Kunsthalle Faust wird mittels weitestgehend medialer Arbeiten zur Plattform kulturellen Dialogs.

 

So wird das Video des israelischen Künstlers Daniel Kiczales zum visuell-akkustischen Erlebnis, bei dem er mit Blick auf das Jordanland als Antwort auf einen Muhazin-Gesang seine elektrische Gitarre erklingen läßt.
Eine ebenfalls ungewöhnliches Projekt zeigt eine auf 4 Projektionen verteilte Indischen Oper,
inszeniert von dem polnischen Künstler Grzegorz Drozs.

 

1.    Yosef Josef Dadoune
„Ofakim“  video  14:47 minutes/ loop:

 

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2. Andita Purnamasari
Sign of time, performance Photography:

 

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3. Ray Piwi, Kenia
o.T. Fotgrafie auf Alu-Dibond:

 

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4. Monika Drożyńska
Roter Teppich, 2014, Installation:

 

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5. Daniel Kiczales
The messenger, video:

 

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6. Grzegorz Drozs
Opera Seria, 4 channel video:

 

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Performance mit Ilka Theurich und Christiane Oppermann (Hannover)
bei der Ausstellung 'Urban Touch', Nov 2016 im Eingangsbereich der ehem. Gerhard-Uhlhorn-Kirche.

 

Hier geht es zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=HlV1BVnwbaM

 


BULLET CHANNEL 02.09. - 19.09.2016

 

Ein Installations- und Multimediaprojekt von Liu Guangyun zum Thema Migration und Identität. Begleitet durch eine Kooperation mit Felix Landerer Company (Tanzproben u. workshops)

 

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Ein Wörterbuch, darin eingeheftete persönliche Dokumente und ein geladener Revolver sind die Ausgangsmaterialien in Liu Guangyuns Werk „Bullet Channel, 2013“ (Geschosskanal).

 

In einer gefilmten Aktion feuert der chinesisch-deutsche Künstler drei mal auf das Buch. Videodokumente und die durchschossenen Seiten des Wörterbuchs bilden eine umfangreiche Raum-Installation und beschreiben seine Existenz zwischen zwei Ländern, Kulturen und Sprachen.
Mit räumlichem und Inhaltlichem  Bezug entwickelt Landerer & Company (Tanzproben u. Workshops) ein Performance-Projekt.

 

Ein Wörterbuch, Einschusslöcher und ein Revolver sind die Zutaten in Liu Guangyuns Werk „Bullet Channel, 2013“ (Geschosskanal) Im Mittelpunkt steht ein Chinesisch-Deutsches Wörterbuch, das ihn seit den 80-ger Jahren begleitete.

 

Liu platzierte, beginnend mit der jeweils 1 Seite der deutschen, alphabetischen Gliederung 26 persönliche Dokumente zwischen den Seiten-Visum, Reisepass, Meldebescheinigung, ein Führungszeugnis usw., befestigte das Buch an der Wand und feuerte 3 Schüsse aus einer Entfernung von 5 m darauf ab.

 

Ein filmisches Dokument der Aktion zeigt den Künstler in der Pose eines Duellanten, nackt von der Taille abwärts und von Hinten durch eine Lampe angestrahlt.

Die Schussfolge löst einen Mechanismus, der die Szenerie:, das Lampenlicht und damit auch den von Ihm auf das Wörterbuch geworfenen Schatten, in tiefe Dunkelheit entlässt.Das zweite Dokument seiner „Selbstauslöschung“ platziert der Künstler als Demontage und Wiedergeburt seines Wörterbuchs in einer die gesamte Ausstellungshalle umfassenden Wandinstallation in Form der jeweils einzeln gerahmten über 700 durchschossenen Doppelseiten.

 

Das Wörterbuch sein Inhalt und Lius Aktion beschreiben seine Existenz zwischen zwei Ländern, Kulturen und Sprachen. In einer für den Künstler typischen Aneignung divergenter Strategien treffen in dieser Arbeit Tod und Auferstehung zusammen. Dabei verkörpert der vertikale Push- und Pull-in Bullet-Kanal in den Buchseiten eine Anziehungskraft auf und gleichzeitig die Ablehnung von sowohl der westlichen als auch der östlichen Kultur und ist als Teil seines Kampfes mit und als Suche nach der eigenen Identität zu lesen.

 

Im Rahmen von Bullet Channel werden experimentelle Tanzproben in Kooperation mit dem durch die Stadt geförderten Tanzprojekt Felix Landerer & Company und Workshops in den Ausstellungsbetrieb integriert.

 

In Kooperation mit der Tanzcompany um Felix Landerer bietet der KV Kunsthalle Hannover
Jugendlichen die Möglichkeit sich mit Aspekten des Fremd- und Vertrautseins, kultureller Identität und Migration tänzerisch auseinanderzusetzen.


DIGI-TALES II 15.04. - 08.05.2016

 

Eine Ausstellung mit digital basierter Medienkunst - narrativ, interaktiv, interdisziplinär.

 

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Unter dem Titel Digi-Tales II präsentiert der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. ein Medienkunst-Projekt mit Beteiligung niedersächsischer Künstlerinnen und Künstler.

 

Bereits 2005 konnte in der Kunsthalle Faust mit der Ausstellung Digi-Tales I eine Neuformulierung narrativer Elemente in der digitalen Kunst präsentiert werden. Digi-Tales II zeigt nun eine breit angelegte Auswahl digital erzeugter Formsprachen, die die Faszination künstlicher Bildwelten mit dem Reiz akustischer, narrativer und partizipativer Komponenten zu einem alle Sinne erfassenden Erlebnis verbindet.

 

Zum Ausstellungsende werden Studenten der Hochschule Hannover mit eigenen Beiträgen in einen Dialog mit den gezeigten Positionen treten und ein Diskussionsforum eröffnen.

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Hannes Malte Mahler, Lines


 

Hannes Malte Mahler und Ingo Lie haben Kandinskys berühmtes Theorem “Punkt und Linie zu Fläche” in den digitalen Medien zu einer eigenen Bildsprache entwickelt. Eckhard Westermeier nutzt deren animierte Form, um poetische Aussagen zu Zeit, Raum und Bewegung zu treffen.

 

Barbara Hindal und Oliver Niemöller wiederum beziehen digital erzeugte Klangsequenzen oder mathematisch generierte Bilder in ihre oft interaktiven Werke ein. So ermöglicht beispielsweise Niemöllers interaktive Software in seiner Installation “non-printable” die Partizipation von Besuchern, die live auf einer Projektionsfläche virtuelle, dreidimensionale Objekte entstehen lassen können.

 

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Eckhard Westermeier, Animation Deckenbild Johanneskirche

 

Barbara Hindahl hat in umfangreichen Untersuchungen Arbeitsgeräusche von Druckern durch Eingabe unterschiedlichster Motive manipuliert und zu komplexen Bild-und Klangfolgen komponiert. So werden die Besucher beispielsweise Zeuge, wie ein Motiv einer Feuersbrunst, eine Gewerkschaftsdemonstration oder das Konterfei eines Politikers klingt.

 

Der Video-Klassiker “Schreibmaschine der Analphabeten” des ungarischen Künstlers János Sugár zeigt das Morphing einer Kalaschnikow aus Zeitungsbildern aus aller Welt. Ergänzend präsentieren Landerer & Company ein Zeit und Raum verfremdetes Video tänzerischer Bewegungen aus der Vogel-Perspektive auf den Hallenboden projiziert.

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Barbara Hindal (Hannover/Mannheim)

Landerer & Company (Hannover)

Ingo Lie (Hannover)

Hannes Malte Mahler (Hannover)

Oliver Niemöller (Köln)

János Sugár (Budapest)

Eckhard Westermeier (Hildesheim/Berlin)


Boondocks II Hanover 05.09.2015 - 04.10.2015

 

Urbane Wildnis - Internationales Multimedia-Projekt

 

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Urbane Wildnis: Boondocks II Hanover. Zwanzig Künstlerinnen und Künstler aus Afrika, Asien, Europa und Niedersachsen beleuchten multimedial ökologische, ökonomische und soziale Aspekte des städtischen Dickichts von Hannover.

Start- und Endpunkt eines umfangreichen Kunst-Parcours ist die internationale Videokunst-Ausstellung “My Landscape is Your Landscape” und die Installation “Bildmaschine 06” des Österreichers Clemens Fürtler in der Kunsthalle Faust.

 

Fußläufig leicht zu erschließen, führt der Parcours entlang der Ihme zum Ihme-Zentrum und, durch Wegweiser markiert, mitten hindurch, flankiert von Medien-Arbeiten und Installationen. Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum, auf  ehemals intakten Gewerbe- und Grünflächen und im unkultivierten Hinterland – den Boondocks Hannovers –, laden die Besucherinnen und Besucher ein, urbane Räume neu kennenzulernen.

 

Mittels performativer, partizipatorischer und projektiver Strategien untersucht Boondocks II Hanover die Umbrüche, Ausbreitungs- und Rückzugsphänomene im urbanen Raum, im Niemandsland zwischen Öffentlichem und Privatem.

 

Die temporäre Aneignung und Umwidmung dieser “urbanen Wildnis” eröffnet durch künstlerische Reflexion der vorgefundenen Architektur mittels Licht- und Video-Projektionen, Installationen und durch partizipative Projekte neue, mitunter visionäre Perspektiven. Die Einbeziehung von Bewohnern und Nutzern des Ihme-Zentrums versteht sich als Angebot zur Teilhabe und Mitgestaltung.

 

So werden Architekturflächen des Ihme-Zentrums, Unterführungen, Fußpfade und vieles mehr zum Kunstraum und zur Projektionsfläche für Video-Arbeiten von Ulu Braun, Li Xiaofei, Marta Radomska oder Olga Guseva. Sie definieren auch den ungewöhnlichen Umraum für Raum- und Licht-Installationen von Christine Schulz oder Peter Puypes grafische Interventionen.

 

Partizipative Projekte von Liu Guangyun, Rolf Bier und anderen werden die Besucher zum “Mitmachen” einladen. So entsteht beispielsweise entlang der Grünverbindung zwischen Ihme-Zentrum und Faust-Gelände an einem Bauzaun eine aus Altkleidern zusammengesetzte Installationswand – von Anwohnern über eine Bekanntmachung gespendet -, die auch symbolisch die “Nachbarn” zu Nachbarn macht.

Entdecken Sie Ihre Stadt neu! Herzlich Willkommen bei Boondocks II Hanover!

 

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Bauhouse: S-Scape

 

 

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Julie Djikey: Ozonisation

 

 

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Till Nowak: SUS

 

 

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Olga Guseva: Video-Still

 

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:

Lukas Bardill & Gabriela Gerber (CH)

Rolf Bier (Deutschland)

Ulu Braun (Deutschland)

Edson Chagas (Angola)

Julie Djikey (Demokratische Republik Kongo)

Motoko Dobashi (Japan)

Clemens Fürtler (Österreich)

Liu Guangyun (China)

Olga Guseva (Russland)

Andrea Hilger (Deutschland)

Hanna Olejnik (Polen)

Peter Puype (Belgien)

Marta Radomska (Polen)

Christine Schulz (Deutschland)

Tumult (Deutschland)

Tomasz Wendland & Sarah Wisniewska (Polen)

Li Xiaofei (China)

 

Kuratoren:
Harro Schmidt, Hannover
An Seebach, Berlin

 

My Landscape is Your Landscape:
Bauhouse (Deutschland)

Gerwin Eipper (Deutschland)

Fabian Grobe (Deutschland)

Wei-ming Ho (Taiwan)

Jasmine Kainy (Israel)

Karner/Samaraweerová (Österreich/Tschechien)

Océane Moussé (Frankreich)

Till Nowak (Deutschland)

Hieronymus Proske (Deutschland/USA)

Stefan Szczygiel (Polen)

 

Kurator:
Prof. Claus Friede, Hamburg

 

Mit freundlicher Unterstützung:
Fondation Erica Sauter, Genf


Shifting Africa 28.09.2014 - 26.10.2014

 

Künstlerische Perspektiven aus der Subsahara

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In einer Kooperation zwischen der 4. Mediations Biennale Poznan 2014 “From Nowhere to Here”, dem Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. und afrikanischen Partnern aus verschiedenen Subsahara-Staaten thematisiert die Ausstellung Shifting Africa mit 20 künstlerischen Statements Wechselbeziehungen zwischen Individuum und weltumspannendem Geschehen am Beispiel Afrikas.

 

Ergänzt durch den perspektivischen Blick europäischer und im Speziellen deutscher Positionen aus Poznans Partnerstadt Hannover wirft Shifting Africa Fragen auf, versucht Antworten zu finden und Zusammenhänge sichtbar werden zu lassen.

 

Nach dem Ende der Kolonialzeit mit Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts haben sich die Machtverhältnisse auf dem afrikanischen Kontinent erneut verschoben. Wohin strebt Afrika, wohin driftet es im Spannungsfeld hegemonialer wie multilateraler Strömungen? Wie beeinflussen die sich verändernden gesellschaftspolitischen Realitäten und wirtschaftlichen Machtstrukturen die künstlerische Suche nach Identität, kulturellem Erbe und Zugehörigkeit?

 

Neben einer eigenen formalen Bildsprache und Ästhetik formulieren sich Aspekte wie Ritual, Gender, Umwelt und Klima, Ressourcen und Recycling in einem breiten Spektrum der gezeigten künstlerischen Positionen wie Fotografie, Malerei, Installation, Video und Performance.

 

Das Projekt Shifting Africa wird am 27. September 2014 unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Stefan Schostok in Hannover eröffnet. Die Ausstellungseröffnung in Poznan erfolgt im Rahmen der Mediations Biennale Poznan am 21. September.

 

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Dennis Feser: Life Part Diversion

 

 

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Jim Chuchu: Pagans

 

 

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 Rolf Bier: Ceci n'est pas l'Afrique

 

 

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Virginia Chihota: Where do we say we are going

 

 

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Tom Otto: Failed State

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Jude Anogwih (Nigeria)
Jelili Atiku (Nigeria)
Rolf Bier (Deutschland)
Wolf Böwig (Deutschland)
Edson Chagas (Angola)
Virginia Chihota (Zimbabwe)
Jim Chuchu (Kenia)
Julie Djikey (Demokratische Republik Kongo)
Em`kal Eyongakpa (Kamerun)
Dennis Feser (Deutschland)
Serge Olivier Fokoua (Kamerun)
Landry Mbassi (Kamerun)
Norbert Meissner (Deutschland)
Tom Otto (Deutschland)
Peter Puype (Belgien)
Kristian von Hornsleth (Dänemark)
Claudia Wissmann (Deutschland)
Hervé Yamguen (Kamerun)
Portia Zvavahera (Zimbabwe)

 

Kuratoren:
Harro Schmidt

Co-Kuratoren:
Jelili Atiku, Martin Baasch und Serge Olivier Fokoua

 


Wenn du morgen schwimmen gehst 05.09. - 07.09.2014

 

 

Multimediale Werkschau zum Thema Wasser

 

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Die Kunsthalle Faust präsentiert in einer multimedialen Werkschau Kunstwerke von Künstlerinnen und Künstlern aus Leipzig und Hannover, die unser Verhältnis zum Ur-Element Wasser widerspiegeln. Schwimmen kann meditativ sein. Welche Prozesse Wasser bewegt und welche durch dieses Element in Gang gesetzt werden können, zeigen Sabine Wewer, Norbert Meissner, Marek Brandt, Christiane Oppermann, Undine Bandelin, Stefan Lang, Ingo Lie, Jean-Robert Valentin und andere.

 

Ergänzend zeigt der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. drei von Ekki Kähne zusammengestellte Arbeiten: die Fotoprints “U-Bahn” und “Straße mit Blumen” von der in Osnabrück und Berlin lebenden Künstlerin Sonia Wohlfarth Steinert, die Video-Installation “Un piccolo dettaglio” der italienischen Künstlerin Alice Angeletti sowie die Video-Projektion “Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen” von Susann Maria Hempel aus Thüringen.

 

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Jean-Robert Valentin: Multiverse (als Schneekugel)

 

 

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Marek Brandt: Music For Frogs

 

 

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Stefan Lang: Blau Gelb - Szenerie mit Brücke

 

 

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Undine Bandelin: Kumbh Mela

 

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
Alice Angeletti
Undine Bandelin
Marek Brandt
Susann Maria Hempel
Stefan Lang
Ingo Lie
Norbert Meissner
Christiane Oppermann
Jean-Robert Valentin
Sabine Wewer
Sonia Wohlfarth Steinert u.a. 

 


Wesen und Antlitz 06.06.2014 - 06.07.2014

 

Malereien von Yahon Chang

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Das Hauptelement der klassischen chinesischen Malerei sowie der Kalligraphie ist die Linie. Aufgrund dieses gemeinsamen Merkmals stehen sich diese beiden Kunstformen von früher Zeit an in einer engen, wechselseitig bestimmenden Beziehung. Seit dem 13. Jahrhundert bis zum heutigen Tag legen viele Künstler bewusst einen besonderen Wert auf die Verbindung der chinesischen Malerei und Kalligraphie und fördern die Verschmelzung der beiden Genres. In diesem prägnanten Verhältnis wuchsen die malerischen Ursprünge des taiwanesischen Malers Yahon Changs zu einem eigenen Kosmos und seiner individuellen Ausdrucksform.

 

Die Linie definiert in den Bildwerken Yahon Changs nicht nur die Form, sondern auch die Fläche, mit der der Maler unterschiedlich umgeht: Zum einen verbindet die dicke, schwarze, gestische Linie die Malerei mit der Kalligraphie und ist sich selbst und formgebend genug. Zum anderen ist die Linie umrissgebende Gestalt, die von Farbe gefüllt wird und dennoch das dominant visuelle Zeichen bleibt.

 

Fast alle Werke wirken im malerischen Duktus wild und leidenschaftlich. Die Geste, die expressive individuelle Handlung, wird auf das Papier oder die Leinwand gebannt. Dieses gestische Malen kommt allerdings nicht aus einem Zustand der nervösen Unruhe, sondern im Gegenteil aus der absoluten Ruhe. Yahon Chang beschreibt es selbst so: “In einem extrem friedlichen Zustand explodiert für mich plötzlich alles.”

 

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Yahon Chang, Arhat, 2003, Acryl auf Leinwand

 

 

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 Yahon Chang, Faces, 2011, Acryl auf Leinwand

 

Gefördert durch die Stiftung Edelhof Ricklingen, die VGH-Stiftung und das Land Niedersachsen.

 

In Kooperation mit
Claus Friede, Contemporary Art Hamburg.

 

Mit freundlicher Unterstützung von
財團法人郭木生文教基金會
Kuo Mu Sheng Foundation.

 


Niedersachsen-Wahl 10.01.2014 - 12.01.2014

 

Jahresempfang des neuen Kunstvereins Kunsthalle Hannover e.V. Ausstellungsprojekt mit niedersächsischen Künstlern und Auktion.

 

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Die Neugründung des Kunstvereins Kunsthalle Hannover e.V. fokussiert und verstetigt für Kunstschaffende und Kunstinteressierte eine Dialog-Plattform, die das kulturelle Spektrum der Landeshauptstadt mit zukunftsorientierten Themenausstellungen im internationalen Kontext erweitert.

 

Mit dem Jahresempfang möchten wir gemeinsam mit Ihnen diesen Neubeginn in einem angemessenen Rahmen feiern. Für das leibliche Wohl ist ebenso gesorgt wie für eine visuell anregende Umgebung mit einer Auswahl neuester Werke aus niedersächsischen Ateliers. Die Ausstellung mit dem Titel “Niedersachsen-Wahl” empfängt die Besucher mit einem breiten Spektrum zeitgenössischer Kunst. Die Werke der beteiligten Künstler können zum Ausstellungsende auf einer Auktion erworben werden.

 

Der Verein zur Förderung von Kunst und Kultur stärkt mit seiner zukünftigen Arbeit den Standort Kunsthalle Faust und kann zudem auch eigenständige, ortsunabhängige Projekte initiieren. Dabei nutzt der Verein die erfolgreiche Vorarbeit von Harro Schmidt als Direktor der Kunsthalle Faust und seine umfangreichen Vernetzungen in der ganzen Welt. Harro Schmidt wurde von der Mitgliederversammlung deshalb auch für die ersten vier Jahre als künstlerischer Leiter des Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. eingesetzt. Dem Vorstand gehören desweiteren Susanne Hoffmann, Ekkehard Kähne und Anna Grunemann an.

 

Die Stärkung der niedersächsischen Künstlerszene sowie ihre innere und internationale Vernetzung stehen im Mittelpunkt der Aktivitäten des neuen Kunstvereins, außerdem die Erhaltung und Förderung der Kunsthalle Faust als zentral gelegener Ausstellungsort mit außergewöhnlichen Möglichkeiten und besonderem Charme.

 

Damit knüpft der Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. an die bisherige Programmatik und die Alleinstellungsmerkmale der Kunsthalle an: Der Kunstverein wird zukünftig Kunstprojekte im Bereich des Städtepartnerschaftsaustausch fortsetzen, Interkulturelle Dialogplattform für niedersächsische Nachwuchsförderung sein, Großprojekte im öffentlichen Raum initiieren sowie thematische Ausstellungen in Kooperation mit weiteren hannoverschen Ausstellungsorten wie beispielsweise der städtischen Galerie Kubus ausrichten. Die Präsentation und der Austausch von niedersächsischen Künstlerinnen und Künstlern innerhalb und außerhalb Deutschlands im europäischen und internationalen Kontext helfen das Renommee der Künstler zu fördern und befördern gleichzeitig die positive Außenwahrnehmung Niedersachsens und der Landeshauptstadt Hannover. Langfristige Zielsetzung des Kunstverein Kunsthalle Hannover e.V. ist die Gestaltung eines spannenden und innovativen Jahresprogramms bezogen auf den Ausstellungsort Kunsthalle Faust und seine temporäre Erweiterung in den öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Hannover.

 

bergmann

Götz Bergmann, Schlaflosigkeitsgesang, Objekt, 2012

 

 

bo wig pakistan 94

Wolf Böwig, Pakistan, Fotografie Lambda Fotopapier, 1994

 

 

grest inselchen 75x115cm 2012

Ulrike Grest, Inselchen, Mischtechnik, Leinwand, 2012

 

 

kiener preussisch blau detail

Michael Kiener, Preußisch Blau, Installation, 2013

 

 

kunsthalle werkfoto yyilmaz

Yasemin Yilmaz, Retrospective - Sept. 16th 2063, Acryl auf Leinwand, 2013

 

 

lang rotes licht xv

Stefan Lang, Rotes Licht XV, Öl auf Leinwand, 2013

 

 

Beteiligte Künstlerinnen und Künstler:
bbm
Götz Bergmann
Rolf Bier
Wolf Böwig
Sven Giessmann
Ulrike Grest
Dagmar und Thomas Hembold
Susanne Hoffmann
Michael Kiener
Bernhard Kock
Stefan Lang
Ingo Lie
Luzia Lippert
Hannes Malte Mahler
Norbert Meissner
Gerhard Merkin
Christiane Oppermann
Tom Otto
Gabriele Regiert 
Uwe Stelter
Gabi Taplik
Wolfgang Tiemann
Sabine Wewer
Yasemin Yilmaz
Kwanho Yuh
Michael Zwingmann

 


Kunsthalle Faust

Archiv der bislang gezeigten Ausstellungen und Veranstaltungen seit 1999.

 

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